Alle guten Dinge sind drei: Finja, Mama und Papa

Drei Monate vor dem errechneten Geburtstermin verabschiedete ich mich bereits von der Arbeitswelt und meinen lieben Kollegen. Der Schritt viel mir nicht so schwer, wie ich gedacht hatte und ich freute mich auf "Meine Zeit". Solch eine Auszeit kann ich jeder werdenden Mutter empfehlen. Denn wenn der kleine Wurm erst einmal da ist, benötigt dieser 100 % Aufmerksamkeit.

Ich füllte die viele freie Zeit mit Unternehmungen wie Yoga oder Schwimmen. Ich lag auf unserer Terrasse und lass Bücher über Bücher, schlief viel und traf mich mit Freunden. 4 Wochen vor dem angeblichen Geburtstermin wurde ich nervös und konnte vor Anspannung und Aufregung nicht mehr richtig schlafen. 8 Tage nach dem Stichtag kam Finja dann endlich zur Welt. Ein gesundes Baby mit 3300g und 53 cm Körperlänge. Einfach perfekt!

Zuhause angekommen, begann der Alltag: Stillen (mal mehr, mal weniger von Erfolg gekrönt), schlafen, wickeln, stillen, schlafen usw. Nach ein paar Tagen kam dann noch weinen und schreien dazu. Natürlich gab es auch immer wieder Glücksmomente voller Liebe und Zuneigung. Alles in allem aber eine anstrengende und sehr intensive Zeit. Ich glaube, Mütter und Väter sowie die Kinder selbst, sind mit der neuen Situation einfach überfordert und verängstigt, so dass die Anfangszeit zu Hause meist komplettes Chaos bedeutet. So wie bei uns eben...

Deswegen traf ich nach einem Monat die Entscheidung: "Ich muss hier raus". Ich brauchte eine räumliche Veränderung. Ich wollte nur weg aus Deutschland, andere Luft schnuppern, andere Menschen sehen. Irgendwie kamen wir dann auf Dänemark. Und schwuppdiwupp fanden wir uns im Internet wieder und suchten Ferienhäuser mit Danwest . Bei dem Angebot fanden wir auch schnell etwas Passendes und eine Woche später fuhren wir auf der A7 in Richtung dänische Grenze.

3.9.12 17:59

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